Supervision als „Freundschaft im Kampf“
(Vortrag auf der 1. Fachtagung des Fachgremiums der DGSv "Wie viel Verantwortung hat Supervision heute und wofür?", 22.06.2012 - 23.06.2012, Frankfurt/Main)

Der Vortrag nimmt den Fachdiskurs zur Frage der politischen Brisanz von Supervision auf und veranschaulicht die eigene Position anhand dreier Beispiele aus meiner Supervisions-Praxis. Dabei wird deutlich, wie Supervision heute - unter den Bedingungen der Ökonomisierung psychosozialer, sozialer, beziehungsorientierter Arbeit - an Erfahrungen anknüpfen kann, die in den Reformbewegungen der 1970er und 1980er Jahre erarbeitet wurden. - Im Anschluss an die ausführlichen Kasuistiken formuliere ich Thesen zur reflektierten Parteilichkeit in der Supervision unter den Bedingungen der Gefährdung beziehungsorientierter, selbstreflexiver Arbeit. ...[mehr]