Zur Identität des gruppenanalytischen Supervisors und Organisationsberaters
(in: Jahrbuch für Gruppenanalyse Bd. 6 (2000), S. 95-119)*

In acht Thesen wird die Identitätsarbeit beschrieben und diskutiert, die Gruppenanalytikerinnen und Gruppenanalytiker im zurückliegenden Jahrzehnt geleistet haben und weiter leisten müssen. Dabei wird die Tradition gruppenanalytischer Institutionsanalyse in der Therapeutischen Gemeinschaft aufgegriffen, mit Professionsentwicklung des letzten Jahrzehnts verknüpft und die gesellschaftlich getragene „Grundmatrix“ beschrieben, die den Hintergrund dieser dynamischen Prozesse darstellt. Gruppenanalytiker, die Supervision und Beratung in Organisationen durchführen, müssen – so eine These – den gruppenanalytischen Kern ihrer Arbeit (die gruppenanalytische Grundhaltung) pflegen und zugleich Fremdes, aus anderen Konzepten Stammendes aufnehmen und integrieren. ... [mehr]



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erschienen im Mattes-Verlag Heidelberg

Ich danke dem Hrsg. des Jahrbuchs Dr. M. E. Ardjomandi für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung dieses Textes auf dieser Seite.