Können psychiatrische Organisationen haltende Umwelt sein?
(in: Jahrbuch für Gruppenanalyse Bd. 9 (2003), S. 139-158)*

Die Arbeit, der ursprünglich ein Vortrag zugrunde lag, beschreibt sechs verschiedene Dimensionen des Haltens in der psychiatrischen Arbeit und drei Modi der Erfahrungsbildung in ihrer Anwendung auf Therapeutische Gemeinschaft. Aus der Sicht der psychoanalytischen Objektbeziehungstheorie wird die Organisation als „haltende Umwelt“ i. S. Winnicotts skizziert, und es wird ausführlich diskutiert, wie diese Funktion durch aktuelle gesellschaftliche und organisationelle Entwicklungen in Frage gestellt und erodiert wird. Abschließend wird heraus gearbeitet, wie gruppenanalytische Supervision zur Stärkung der „Holding function“ beitragen kann. ... [mehr]


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erschienen im Mattes-Verlag Heidelberg

Ich danke dem Hrsg. des Jahrbuchs Dr. M. E. Ardjomandi für die freundliche Erlaubnis zur
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