Ökonomisierung und Subjekt: Angst, Lust und Veränderung bei Supervisoren
(in: Zeitschrift supervision, Heft 2/2007, S. 36-45)*

Der Aufsatz diskutiert einige der Folgen, die die Ökonomisierung des Sozialen und die zugehörige Beschleunigung bei Supervisorinnen und Supervisoren hervorruft (Existenzangst, Identitätsangst, Fremdenangst und Angst vor Erschöpfung). Danach wird besprochen, wie trotz dieser Ängste und Irritationen die Lust an der „Erotik“ komplexer Beratungsaufträge dazu führen kann, dass auch belastende Arbeit gelegentlich als leicht, locker und spielerisch erlebt wird. Es wird skizziert, in welche Richtung die gruppenanalytisch orientierten Beratung in Organisationen sich entwickeln und welche Modifikationen des klassischen Vorgehens dies erfordern dürfte. Dabei werden Thesen zum „Paradigmenwechsel“ aufgegriffen, die Wolfgang Weigand in Heft 2/2006 dieser Zeitschrift formuliert hat. ...[mehr]


*erschienen in der Verlagsgruppe Beltz

Ich danke der Redaktion, den Herausgebern und dem Verlag für die Erlaubnis zur Veröffentlichung des Textes auf dieser Seite.